PFLEGE, BETREUUNG UND VERSORGUNG

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Stressoren und Ressourcen in der Altenpflege

Vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen und steigendem Pflegebedarf rückt die Berufsgruppe der in der Altenpflege tätigen Menschen vermehrt in den Mittelpunkt des Interesses. Der Umgang mit alten, verwirrten, depressiven Menschen stellt hohe Anforderungen an die Belastbarkeit der Pflegenden. Ziel der vorliegenden Studie ist, unter Einbezug aller Kärntner Alten- und Pflegeheime, beanspruchungsrelevante Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen aufzuzeigen.

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Stabilisierende Bedingungen in der Familienpflege

Werden mit fortschreitendem Alter die Elterngenerationen hilfs- und pflegebedürftig, hat in unserer Gesellschaft nach wie vor die familiäre Pflege oberste Priorität. Unter welchen Bedingungen die Familienpflege auch nach stationären Aufenthalten gelingen kann, ob geschlechtsspezifische Aspekte eine Rolle spielen bzw. welche Bedingungen stabilisierend für häusliche Pflegearrangements sein können, wird anhand umfassender Dokumentenanalysen und mit Hilfe von Latent Class Modellen untersucht.

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Ein ambulantes Nachsorgeangebot für geriatrische Patient/inn/en und deren Angehörigen "GER-N" (geriatrische Nachsorge)

Aufgabe des vorliegenden Projektes ist die Entwicklung und Pilotierung einer ambulanten Nachsorgebehandlung für ältere, mulitmorbide Menschen und ihre Angehörigen. Bei dem Nachsorgeangebot soll den Patient/inn/en und ihren Angehörigen nach dem stationären Aufenthalt ein interdisziplinäres Team zur Verfügung stehen, das bedarfs- und bedürfnisgerechte Interventionen in den Bereichen Medizin und Pflege, Psychologische/psychotherapeutische Beratung und Begleitung sowie Sozialarbeit anbietet.

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Krankentransporte von PflegeheimbewohnerInnen in Kärnten

Es werden zwei Interventionsheime mit zwei hinsichtlich Trägerschaft, Bettenzahl, Personalausstattung, ärztlicher Betreuung und geografischer Lage gut vergleichbaren Kontrollheimen verglichen. Das Ziel der Interventionen ist die Reduktion vermeidbarer, i.e. medizinisch nicht erforderlicher, Transporte ins Krankenhaus. Der Evaluationsplan beinhaltet formative und summative Elemente vor und integriert qualitative und quantitative Methoden. So werden z.B. Schulungen und Qualitätszirkel laufend beobachtet, um rechtzeitig Modifikationen vornehmen zu können.

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Versorgungsoptimierung in Kärntner Pflegeheimen

Das vorliegende Projekt verfolgt das Ziel, unnötige Krankenhaustransporte aus Pflegeheimen zu reduzieren, um auf diese Weise Belastungen für die Bewohner zu reduzieren, Kosten auf Seiten des intramuralen Bereichs zu minimieren und die Lebensqualität der Bewohner zu steigern. Die Maßnahmen bzw. Module, die im Rahmen des oben erwähnten Reformpoolprojektes evaluiert wurden, sollen im Rahmen des hier beantragten Projektes weitergeführt, ausgeweitet und ergänzt werden.

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Erhebung der Ist-Situation zu Dysphagie in oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen

Die demographische Entwicklung zeigt, dass der Anteil der älteren Bevölkerung und der Hochbetagten in unserer Gesellschaft immer größer wird. Es treten dadurch vermehrt Erkrankungen (Schlaganfall, etc.) auf, welche unter anderem zu einer Dysphagie führen können. Durch die Schluckstörung steigt in weiterer Folge das Risiko einer Mangelernährung.

Zielsetzung dieses Projekts, das durch den Studiengang Diätologie der FH Gesundheitsberufe OÖ durchgeführt wird:

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Trendreport Arbeit, Bildung, Soziales – Österreich im Europavergleich „Pflege und Betreuung in Europa: Arbeit, Sorge, Zukunft“

Im aktuell erschienen Trendreport (Heft 1/2018) „Pflege und Betreuung in Europa: Arbeit, Sorge, Zukunft“ haben PartnerInnen des Netzwerk Altern des Forschungsinstituts für Altersökonomie der Wirtschaftsuniversität in Zusammenarbeit mit EXCELC ProjektpartnerInnen einen Beitrag zum Thema „Wie wirken sich Pflegedienste auf die Lebensqualität aus?“ veröffentlicht:

KOMMA – Kommunikation mit Angehörigen

Für die Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen zu Hause spielen An- und Zugehörige eine zentrale Rolle. Ihre physischen, emotionalen und sozialen Belastungen sind durch viele Studien belegt.

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