Resümee der Veranstaltung vom 07. Juni 2017 „Arbeitsmarkt Pflege: Willkommener Jobmotor oder ungeeignetes Auffangbecken?“
Dr.in Andrea E. Schmidt, MSc Gesundheit Österreich GmbH, Abteilung Gesundheitsökonomie und –systemanalyse
Dr.in Andrea E. Schmidt, MSc Gesundheit Österreich GmbH, Abteilung Gesundheitsökonomie und –systemanalyse
Die SHARE Panelstudie 50+ in Europa erhebt seit 2003 vielfältige Informationen über die 50+ Generation aus zahlreichen europäischen Ländern. In der optisch ansprechenden Broschüre sind Ergebnisse der Studie leicht verständlich aufbereitet. Fragen wie „Wer pflegt diese Generation?“, „Verdienen Leseratten später mehr?“ und vielen weiteren wird hier auf den Grund gegangen.
Priv.-Doz. Dr. Sabine Pleschberger, DGSK, MPH setzt sich in ihrem Artikel mit Advance Care Planning auseinander: "Unter Advance Care Planning wird gemeinhin ein Kommunikationsprozess verstanden, bei dem eine Person (ggf. unter Einbeziehung von Angehörigen) mit einer in gesundheitlichen Aspekten kompetenten anderen Person persönliche Werthaltungen, Präferenzen, Wünsche in Bezug auf Behandlung und Betreuung insbesondere für die Zeit, wo die betreffende Person dies selbst nicht mehr kann, bespricht.
Um Versorgungs- und Unterstützungssysteme für pflegebedürftige Menschen effektiv und effizient zu gestalten, ist es erforderlich die Wirkungen bzw. Ergebnisse der Langzeitpflege und -betreuung zu erfassen.
MOPACT aims to provide the research and practical evidence upon which Europe can begin to make longevity an asset for social and economic development. To achieve this aim MOPACT concentrates the highest possible quality of scientific analyses into the development of innovative policies and approaches that can assist public authorities and other key actors, at all levels in Europe. MOPACT starts from the conviction that Europe requires a new paradigm of ageing if it is to respond successfully to the challenges of demographic change.
Das Netzwerk Altern Team bedankt sich für die zahlreiche und engagierte Teilnahme an der Kick-off Veranstaltung vom 28.03.2017 und für Ihr Interesse am Netzwerk Altern!
Bis auf den letzten Platz war der Veranstaltungsraum des Palais Harrach mit AkteurInnen aus Wissenschaft, Praxis und Politik gefüllt, als Mag.a Barbara Weitgruber, MA Sektionschefin des BMWFW, die Kick-off Veranstaltung des „Netzwerk Altern“ eröffnete. Lesen Sie mehr!
Zielsetzungen
Wenn für alte Menschen der Zugang zum sozialen und öffentlichen Leben eingeschränkt ist, sind ihre berufliche BetreuerInnen und freiwillige MitarbeiterInnen entsprechender Organisationen sehr wichtige Kontaktpersonen. Sie können die Entdeckung und Weiterentwicklung verborgener Stärken unterstützen und alte Menschen motivieren, sinnvolle Aktivitäten zu unternehmen. Dies kann entscheidend dafür sein, auch im fortgeschrittenen Alter persönliche Entfaltung, Unabhängigkeit und Lebensfreude zu erfahren.
Rund 15.000 BundespflegegeldbezieherInnen werden jährlich in ihren eigenen vier Wänden von diplomierten Pflegefachkräften besucht. Im Zuge dieser Hausbesuche wird die Lebenssituation der pflegebedürftigen Person erhoben und Beratung zur Verbesserung der Pflege und Betreuung angeboten. Ziel der vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz finanzierten Auftragsarbeit ist die wissenschaftlich fundierte Entwicklung von Qualitätsindikatoren für die häusliche Pflege in Österreich.
Jeder verlässt sich auf ihr Engagement, viele kennen Menschen, die sich um betagte Angehörige kümmern. Dennoch stehen die Leistungen der pflegenden Angehörigen im Schatten der Gesellschaft. Der Lebenssituation von Menschen, die betagte Angehörige betreuen und pflegen, widmet sich dieses Forschungsprojekt. „VIC2008“ bezeichnet dabei einen umfangreichen Datensatz, der detaillierte Informationen zu über 3.000 pflegenden Angehörigen in Wien enthält.
Dieses Forschungsprojekt schließt an die im letzten Jahr abgeschlossene „Prognose der österreichischen Altenpflegekosten bis zum Jahr 2030“ an. Das Ziel des Projekts ist es, die vorliegende Makrosimulation zu aktualisieren und zu programmieren. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten für einer Mikrosimulationsansatz geprüft, der höhere Datenanforderungen stellt, aber gut geeignet ist, Effekte pflegepolitischer Eingriffe zu prüfen.