PTA Altern - Partizipative Verfahren zum Thema „Technologie und Autonomes Altern“

Damit Technologie die Lebensqualität älterer Menschen verbessern kann, sollten die Betroffenen bereits bei der Entwicklung mit eingebunden werden.

Damit Beteiligung in Technologie-Entwicklungsprozessen gelingen kann, auch wenn die TechnikerInnen vorher davon noch nichts gehört haben, sind bestimmte Faktoren wichtig. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Europäischen Bevölkerung ist die Notwendigkeit sich des Themas anzunehmen eindeutig.

benefit

Das nationale Technologieforschungs- und Entwicklungsprogramm benefit (BMVIT) zielt darauf ab die Lebensqualität älterer Menschen durch den Einsatz von Technologien zu verbessern und zu erhalten und so zu einem autonomen Altern beizutragen. Besonders im Vordergrund steht dabei, ältere Menschen mit den richtigen assistiven Assistenzsystemen zu versorgen damit sie so lange als möglich in ihrem zu Hause bleiben und am sozialen Leben teilhaben können. Als Folge davon ist die Forderung der Erhöhung der Lebensqualität älterer Menschen auch mit den für Nachhaltigkeit typischen Inhalten und Zielkonflikten konfrontiert, wie etwa dem Widerspruch zwischen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen. Ein gemeinsamen Entscheidungsfindung im Rahmen der Gestaltung von Technologien ist daher umso wichtiger.

Selbstbestimmung vs. technische Effizienz

Das Thema autonomes und aktives Altern integriert gesundheitliche und soziale Aspekte und ist ein nachhaltigkeitsrelevantes Thema. Es geht um langfristige Planung, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung – die sozio-ökonomische und soziale Dimensionen stehen fallweise im Widerspruch zu technischer Effizienz. Dadurch ist die Forderung der Erhöhung der Lebensqualität älterer Menschen auch mit den für Nachhaltigkeit typischen Inhalten und Zielkonflikten konfrontiert. Partizipativen Entscheidungsfindungsprozessen im Rahmen der Gestaltung von Technologien haben daher eine besondere Rolle.

Ziele des ITA-Projekts pTA Ageing waren:

  • Relevante Themenbereiche zu identifizieren, in denen Partizipation zur Begleitung bzw. als Bestandteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten notwendig ist,
  • Potentielle Akteure (Zielgruppen, Organisationen und Personen) für das Programm zu präsentieren, die ein Interesse an der Weiterentwicklung bzw. das für die Gestaltung des Programms notwendige (Praxis)Wissen einbringen, und
  • Potentielle Fallstricke für Partizipation aufzeigen.

Das Projekt sollte damit eine gezielte und themenspezifische Einbindung der relevanten Akteure, die aktive Integration der Bedürfnisse der Menschen, sowie die Möglichkeit der gesellschaftlichen Mitgestaltung der Technologie unterstützen. So kann die Verbindung zwischen den Programmzielen von “benefit” und dem realen gesellschaftlichen Kontext verstärkt werden.

Beginn
Ende
Finanzierung/Auftraggeber
benefit Programm
Projektpartner

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