Innovation, neue Technologien

Wissenschaft gegen Barrieren

Das Institut 'integriert studieren' an der Technischen Universität Wien ist nicht nur eine Forschungseinrichtung zur Entwicklung moderner technischer Lösungen für behinderte und alte Menschen sondern kämpft auch gegen die vielen Barrieren, die behinderten oder alten Menschen das Leben erschweren, den Zugang verbauen oder ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Auf der ScienceWeek Austria 2004 zeigten wir nicht nur einige unserer Forschungsprojekte, wir luden auch alle ein, gemeinsam mit uns Jagd auf Barrieren zu machen.


POVES

Portable Optoelectronic Vision Enhancement System - EC Tide Project 1211. Der österreichische Beitrag zu diesem Projekt wurde vom FFF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) gefördert.

POVES soll Sehbehinderungen kompensieren, welche durch konventionelle optische Hilfmittel nicht ausgeglichen werden können. Diese Behinderungen sind z.B.: Nachtblindheit, Verminderung des Sehwinkels, Farbenblindheit, Störungen in der Kontrasterkennung, starke Empfindlichkeit gegenüber Blendung und Störungen in der Sehschärfe.


MORE - Telematics for disabled & elderly people

GSM bietet dem Anwender viele Möglichkeiten um die Selbstständigkeit und die Lebensqualität zu erhöhen. Im Projekt 'MORE' wird versucht, ältere und behinderte Menschen in die große Gruppe der GSM-Benutzer zu integrieren.

Das Hauptaugenmerk liegt am Redesign bereits bestehender Eigenschaften von Mobiltelefonen. Dazu gehört:


KSERA - Knowledgeable Service Robots for Aging

KSERA ist ein Forschungsprojekt im 7. Rahmenprogramm der EU. Das Hauptziel ist die Entwicklung eines sozial unterstützenden Roboters, der ältere Menschen, im Besonderen Personen mit chronischer Lungenerkrankung, in ihren Alltagsaktivitäten, ihrem Pflegebedarf und im Selbstmanagement ihrer Erkrankung unterstützt.


e-HOME - Context-Aware and Distributed Embedded System for Assistive Home Technology

Bei e-Home handelt es sich um ein F&E Projekt zur Entwicklung eines assistiven Systems für Privathaushalte, das älteren Menschen ein längeres, selbständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll. Das System besteht aus einem intelligenten, adaptiven Netzwerk drahtloser Sensoren zum Monitoring von Aktivitäten, das mit einem zentralen Kontext-Aware Embedded System verbunden ist.


Lav4all (Lavatory for All)

Die Benutzung von Flugzeugtoiletten ist für viele mobilitätseingeschränkte Personen oft nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich. Im Kurz- und Mittelstreckenverkehr sind Flugzeugtoiletten im Regelfall nicht barrierefrei, da zugunsten einer möglichst hohen Sitzplatzanzahl der Platz für Toiletten sehr limitiert ist. In Großraumflugzeugen gibt es zwar als barrierefrei bezeichnete Toiletten, die de facto die Anforderungen im Sinne des Universal-Designs allerdings nicht vollumfänglich erfüllen.


KSERA - Knowledgeable Service Robots for Aging

Hintergrund und Ziele

KSERA ist ein Projekt des 7. EU Rahmenprogrammes mit dem Ziel einen sozial assistiven Roboter zu entwickeln, der ältere Menschen – insbesondere jene mit Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) – in ihren alltäglichen Tätigkeiten, Pflegebedürfnissen und bei einem Krankheits-Management unterstützen kann, um einerseits die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen und andererseits den Pflegeaufwand langfristig zu verringern.


PotenziAAL - Potenzial und Grenzen von aktueller Robotik zur Nutzung im Themenfeld des Ambient Assisted Livings

Synopsis  Die Studie PotenziAAL befasst sich mit einer Analyse der Robotik im Themenfeld AAL mit dem Ziel, das Potenzial des Einsatzes robotischer Technologien zur Unterstützung älterer Menschen abzuschätzen. Dafür werden insbesondere die Bedürfnisse der Anwendergruppen und deren Deckung mit Hilfe robotischer Lösungen, deren technologische Reifegrade sowie deren Vermarktbarkeit untersucht.


e-HOME - Context-Aware and Distributed Embedded System for Assistive Home Technology

Hintergrund und Ziele

eHome setzt sich zum Ziel, das gleichnamige smart home system zu entwickeln, das es Personen im fortgeschrittenen Alter ermöglicht, länger in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können.

Die Wohnung bzw. das Haus wird mit einer Reihe von Sensoren ausgestattet, die das System in einer ersten Lernphase mit den Gepflogenheiten der Person vertraut machen, und in Folge helfen, Abweichungen zu erkennen und entsprechend zu reagieren.