Ältere Menschen im ländlichen Raum – Versuch über die Typisierung einer Bevölkerungsgruppe im Wandel

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass bereits heute aufgrund des Zusammentreffens räumlicher Aspekte und den mittlerweile sehr unterschiedlichen Möglichkeiten der individuellen Anspruchserfüllung keine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse älterer Landbevölkerung mehr gegeben ist, verlangt die Auseinandersetzung mit der Frage nach der zukünftigen Gewährleistung eines qualitätsvollen Altseins und Älterwerdens im strukturschwachen ländlichen Raum nach einer Typologie der (künftigen) Anspruchsgruppen unter den Älteren.

Aufbauend auf den Ergebnissen der im Jahre 2005 fertig gestellten Dissertation „Altsein im ländlichen Raum – eine raumwissenschaftliche Analyse“ von Frau Tatjana Fischer, den Erfahrungen aus der Vortragsreihe „Welche Zukunft hat das Altwerden am Land“ im Rahmen der Zukunftsdialoge zur umfassenden Dorferneuerung im Burgenland im Jahr 2009 sowie den Forschungserfahrungen im Zusammenhang mit dem Stipendium der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in Hannover (2009/2010) soll die Relevanz raumbezogener Aspekte und deren Wechselwirkungen in Bezug auf die Entwicklung einer Typologie der älteren Landbevölkerung im strukturschwachen ländlichen Raum sichtbar gemacht werden.
 

Beginn
Ende
Finanzierung/Auftraggeber
Emil Boral-Stiftung, Zürich