PFLEGE, BETREUUNG UND VERSORGUNG

Themenbild

Aktuelle und künftige Versorgungsfunktion der mobilen Pflege- und Betreuungsdienste in Österreich

Die demographische Entwicklung der kommenden Jahrzehnte bringt einen starken Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen mit sich. Zentral ist deshalb die Frage nach der künftigen Ausgestaltung von Pflege- und Betreuungsdiensten, zumal das Potential der ausschließlich informellen Pflege durch Angehörige kontinuierlich abnimmt. Häusliche Pflege ist in Österreich die überwiegende Pflegeform. Auch der Gesetzgeber räumt dem Ausbau von Angeboten zur Pflege daheim Vorrang ein. Vor diesem Hintergrund soll in dieser Studie der Bereich der mobilen Dienste im Fokus stehen.

Organisation

MEDPRO

Background: The nexus of population ageing, health expenditure and medical progress attracts great political and academic interest. While empirical work reveals the mutual dependence of the three phenomena, little is yet known about

  • the nature of the dynamic interrelationship;
  • the incentives for individuals, medical providers and innovators, whose decisions drive the process; and
  • the way in which these incentives and the resulting outcomes are affected by policy-making.

Objectives:


PTA Altern II - Sondierungsstudie: Institutionen und Literatur im Themenbereich Alten-Pflege und Ambient Assisted Living

Damit Technologie die Lebensqualität älterer Menschen verbessern und erhalten kann, ist eine gezielte und themenspezifische Einbindung der verschiedenen Interessensgruppen bereits auf der Entwicklungsebene nötig.

Im Rahmen dieses Projekts wurden Akteure identifiziert, die für die Gestaltung eines einschlägigen marktnahen Programms zur Technologieentwicklung bedeutendes Wissen einbringen können.


Effektivität von Implementierungsstrategien: Untersuchung am Beispiel der Implementierung einer Leitlinie zu Sturzprophylaxe

Breimaier HE, Halfens R, Lohrmann C (abgeschlossen)

Hintergrund

Um langfristig die Sturzinzidenz von älteren und alten Menschen bzw. auch deren Sturzrisiko im LKH-Universitätsklinikum Graz zu senken war vorgesehen, eine in dieser Einrichtung entwickelte Evidenz basierte Leitlinie zur Sturz-prophylaxe wissenschaftlich begleitend in die Pflege einzuführen. Leitlinien haben das Potential, die Versorgung von PatientInnen zu verbessern, indem Interventionen mit nachweislichem Nutzen gefördert und ineffektive Interventionen verhindert werden.


iCare Pathways

Mandl M, Schüssler S, Bauer S, Lohrmann C

The practice project "iCare pathways" aims to develop and test three electronic care pathways (malnutrition, pressure ulcer and falls) in German, Dutch and Austrian nursing homes.

From January until July 2012, three iCare Pathways were developed. Each participating country developed a care pathway for one special care problem:

Germany: iCare pathway pressure ulcer (Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft, Charité Universitätsmedizin Berlin, Germany)


Stärkung der Gesundheitskompetenz in der tertiären Pflegeausbildung (Netzwerkprojekt)

Großschädl F, Lohrmann C

Hintergrund

Aufgrund der demografischen Entwicklungen und Ressourceneinsparungen werden die Anforderungen an Pflegekräfte in Zukunft noch weiter steigen, was mit hohen physischen, psychischen und sozialen Belastungen für diese Personen einhergehen kann. Um selbst gesund bleiben zu können und gesundheitsrelevantes Wissen an Personen im Gesundheitssystem optimal vermitteln zu können, ist eine hohe Gesundheitskompetenz der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen erforderlich.


Mangelernährung in österreichischen Gesundheitseinrichtungen

Bauer S, Halfens R, Lohrmann C (abgeschlossen)

Mangelernährung führt zu einer erhöhten Mortalität, zu vermehrt auftretenden Komplikationen, einer geringeren Lebensqualität für die Betroffenen sowie zu erhöhten Kosten für das gesamte Gesundheitssystem. Bis zu 60 % der Kran-kenhauspatientInnen und bis zu 85 % der PflegeheimbewohnerInnen sind von Mangelernährung betroffen. Es gibt zahlreiche Faktoren welche Einfluss auf die Prävalenz von Mangelernährung nehmen.


Die Pflegeabhängigkeitsskala (PAS)

Eichhorn-Kissel J, Dassen T, Lohrmann C

Die Beschäftigung mit Assessmentinstrumenten, wie der Pflegeabhängigkeitsskala, stellt seit Beginn des Institutes ein zentrales Thema im Rahmen von Forschungs- und Implemetierungsprojekten dar. Ziel hierbei ist es, Pflegenden Möglichkeiten zu bieten, PatientInnen und BewohnerInnen hinsichtlich ihres Zustandes sowie bezüglich ihrer Bedürfnisse und Ressourcen adäquat einschätzen zu können.


Zur Situation pflegender Angehöriger von Personen mit Demenz in Oberösterreich

In diesem Forschungsprojekt sollte in Zusammenarbeit mit der Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales des Landes Oberösterreich die Situation pflegender Angehöriger in Oberösterreich näher beleuchtet werden. Von großem Interesse war hierbei vor allem das Belastungserleben der Betroffenen, wie sich formelle Hilfe- und Unterstützungsangebote auf diese Belastung auswirken sowie welche informelle Unterstützung pflegende Angehörige erhalten.Zur Beantwortung der Fragestellungen wurde ein Fragebogen entwickelt, der an die Betroffenen geschickt wurde.