PENSIONEN, ARBEITSMARKT UND ÖKONOMIE

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Arbeit im Ruhestand: wahrscheinlicher mit hoher Bildung, Beschäftigung bis Renteneintritt & niedrigem Haushaltseinkommen

Soziale und wirtschaftliche Unterschiede beeinflussen, ob Rentenbeziehende weiterhin einer Erwerbsarbeit nachgehen oder nicht. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) auf Grundlage einer Befragung von erwerbstätigen und nicht mehr erwerbstätigen Rentner*innen/Pensionär*innen. Die Wahrscheinlichkeit einer Erwerbsbeteiligung bei Rentenbezug stieg dabei mit dem Bildungsniveau, einer Beschäftigung bis zum Renteneintritt, aber auch bei einem niedrigen Haushaltseinkommen.

 

 

Neues aus der Forschung

Neues aus der Forschung möchte auch Personen außerhalb der Wissenschaft, neueste Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung zum Thema Alter und Älterwerden zugänglich machen. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht der Arbeitsbereich "Psychologie des Alterns" der Universität Wien Zusammenfassungen interessanter, psychologischer Forschungsbefunde aus der Welt der aktuellen Fachliteratur.

Folgende Auswahl an Zusammenfassungen finden Sie u.a. bereits jetzt auf unserer Website:


App-solute Neuigkeiten

Dieses Projekt widmet sich der Untersuchung der Alltagshandlung Zeitunglesen sowohl im digitalen als auch im analogen Kontext, indem intergenerationelle 2er-Teams – bestehend aus Studierenden und SteirerInnen 60+ – zusammenarbeiten. Diese Teams diskutieren und beschreiben im Anschluss den Prozess des analogen Lesens und vergleichen diesen mit den Lese-Erfahrungen von Apps und E-Papers. Daraus entstehen sogenannte „Digital Stories“, die die Teams gemeinsam erarbeiten. In den „Digital Stories“ wird zudem beleuchtet, welche Leseverhalten vorherrschen und welches Wissen bzw.


Neue Erkenntnisse über Effekte von Downsizing

In this proposal, I suggest projects that look beyond the direct impact on victims of a downsizing episode.
First, I explore whether downsizing has detrimental effects on productivity and the absenteeism of surviving
workers. Second, I investigate the effects on survivors' mental health, using data on burnout and
psychotropic medication utilization for all workers in an Austrian province. Here, we have the unique
opportunity to compare stress-related health problems between victims and survivors of a layoff episode


Distributional Impact of Asset Contributions to Residential Care in Austria (PFLEGEREGRESS)

The asset contribution to residential care in Austria (Pflegeregress) has been abolished in January 2018, increasing the scope for higher use of social assistance and higher demand for residential care for older people. There is currently no empirical evidence on the distributional effect of this measure across the income and wealth distribution. There has also been limited evidence- based discussion about funding alternatives to the abolished asset contribution and their distributional effects, respectively.


New Challenges and Developments in Life Courses and Related Policies Affecting Women’s Old-Age Pensions

There is a considerable gender pension gap within the European Union related to acquired entitlements and (if there is an entitlement) also related to the amounts of resulting old-age pensions. Both can be traced back to different life patterns of women and men. Political areas on the European and national level, which are relevant in the context of the corresponding debate, are equality policy, employment policy and pension policy. Those have proven to be quite successful in the prevention of gender-specific discrimination.


Der Schattenpreis informeller Pflege

Eine Kostenschätzung für ältere Pflegende und Gepflegte

Das Projekt schätzt mit Hilfe des Life Satisfaction Approach die Nettokosten informeller Pflege, sowohl aus Sicht eines älteren Pflegenden als auch des Gepflegten. Diese Methode ist in anderen Anwendungsfeldern bereits erprobt. In der ökonomischen Pflegeforschung wurde sie bislang kaum eingesetzt. Die geplanten Schätzungen auf Basis der SHARE Daten werden die erste umfassende Bepreisung familiärer Pflege für mehrere europäische Länder liefern.