Inkontinenz in österreichischen Pflegeheimen (Hödl M, Halfens R, Lohrmann C)

Hintergrund

Neben anderen Pflegeproblemen stellt Inkontinenz ein großes gesundheitliches Problem dar und die Wahrscheinlichkeit an Inkontinenz zu leiden steigt mit dem Alter an. Inkontinenz kann zu schwerwiegenden Folgen, wie Einschränkungen des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität, für die betroffenen BewohnerInnen führen. Darüber hinaus führt Inkontinenz zu steigenden Gesundheits-kosten und einer erhöhten Arbeitsbelastung der Pflegenden.

Ziele

Innerhalb dieses Forschungsprojektes wird angestrebt:

  1. einen ersten Einblick in Inkontinenz-bezogene Daten in österreichischen Pflegeheimen zu geben,
  2. interagierende Faktoren zu erforschen, die die Entwicklung von Inkontinenz begünstigen können,
  3. eine evidenzbasierte Leitlinie der klinischen Praxis (CPG) für Inkontinenz für den österreichischen Pflegeheimkontext zu entwickeln und/oder anzupassen und
  4. dieses evidenzbasierte CPG für Inkontinenz in die österreichische Pflegepraxis zu implementieren und zu evaluieren.

Hervorgegangene Veröffentlichung (bisher)

Mandl M, Halfens R, Lohrmann C. (2016) Interactions of Factors and Profiles of Incontinent Nursing Home Residents and Hospital Patients: a Classification Tree Analysis. Journal of Wound, Ostomy and Continence Nursing 43(4), 407-13.

Mandl M, Halfens RJG, Lohrmann C. (2015) Incontinence care in nursing homes:  A cross-sectional study. Journal of Advanced Nursing, vol. 71, no. 9, pp 2142-2152.

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